Kostet die Digitalisierung Jobs?

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat die Ergebnisse einer sehr informativen Umfrage veröffentlicht, die den Einfluss der Digitalisierung auf die Arbeitswelt untersucht, und der Frage nachgeht, ob die Digitalisierung Arbeitsplätze kosten wird.

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Die Umfrage zeigt, dass die Digitalisierung fast alle Bereiche der Arbeitswelt berührt: Sie eröffnet viele Chancen, stellt Betriebe und Mitarbeiter aber auch vor ganz neue Herausforderungen. Ob Dienstleistungen, Fertigungsprozesse oder Betriebsstrukturen: Im Zuge der Digitalisierung verändern sich nahezu alle Bereiche der Arbeitswelt. Bislang gab es wenige Erkenntnisse über die individuelle Sicht der Beschäftigten auf diese Entwicklung. Wie verändert sich ihr Arbeitsalltag durch die Digitalisierung? Wer ist wie vom technologischen Wandel betroffen? Macht die Digitalisierung alles leichter oder steigen die Anforderungen? Wo sehen Mitarbeiter Chancen, wo haben sie Bedenken?

Der Monitor „Digitalisierung am Arbeitsplatz“ bietet neue Einsichten zum Ausmaß des digitalen Wandels in der Arbeitswelt und zeigt Konsequenzen aus Sicht der Mitarbeiter. Ein Großteil aller Mitarbeiter verwendet demnach im Arbeitsalltag digitale Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT). Und dabei gilt: je höher das Ausbildungslevel, desto häufiger die Nutzung. Insbesondere Führungskräfte profitieren von der Einführung der neuen Technologien. Denn ihnen stehen – speziell in großen Unternehmen – deutlich häufiger digitale Endgeräte zur Verfügung. Zudem nutzen Führungskräfte auch viel öfter als die übrigen Beschäftigten bei Bedarf das Homeoffice.

Wird die Digitalisierung Mitarbeiter ersetzen?

Wer es wichtig findet, sich weiterzubilden, macht dies in der Regel auch häufiger. Doch nur wenige denken, dass ihr Arbeitsplatz zukünftig einer Maschine weichen wird. Dagegen sagen etwa ein Drittel der Beschäftigten, dass sie im Zuge der Digitalisierung größere Entscheidungsfreiheiten genießen, und mehr als die Hälfte empfinden sich zudem als produktiver. Für die repräsentative Studie wurden Personalverantwortliche sowie Mitarbeiter aus knapp 1.200 Betrieben mit über 50 Beschäftigten interviewt. Gut zwei Jahren später gaben erneut Personalverantwortliche in fast 800 Betrieben sowie rund 7.000 Beschäftigte Auskunft. Dieses Vorgehen erlaubt, Aussagen zu verknüpfen und zu vergleichen und mögliche Trends auszumachen. Wie die Befragten die Verdichtung ihrer Arbeit einschätzen oder wie Risiken des digitalen Wandels subjektiv beurteilt werden, erfahren Sie ausführlich im Monitor "Digitalisierung am Arbeitsplatz".

Den vollständigen Artikel und den Monitor können Sie hier erreichen.

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