Sorgt der Corona-Virus für eine schnellere Digitalisierung? – Artikel von Dr. Ute Burghardi

Der Corona-Virus Sars-CoV2 / Covid-19 breitet sich weiter aus und bringt Unsicherheit für die Wirtschaft mit sich. Messen und Kongresse werden abgesagt oder auf einen späteren Zeitpunkt verschoben, um die Verbreitung des Virus möglichst einzuschränken oder zumindest zu verlangsamen.

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Nicht alle Mitarbeiter eines Betriebes unter Quarantäne werden auch tatsächlich erkranken. Sie könnten also je nach Arbeitsaufgabe im Homeoffice tätig werden, wenn die technischen Voraussetzungen dafür vorhanden sind.

Das Arbeiten auch von zuhause aus erledigt werden dürfen, bedarf einer gewissen Vorbereitung. Die IT Abteilung muss entsprechende Geräte Laptop / PC, die Zugriffsberechtigungen und vieles mehr dafür vorbereiten bzw. bereitstellen.

Was wird für einen Homeoffice Arbeitsplatz benötigt?

Eine kleine Anmerkung vorweg: Wir betrachten im folgenden nur die Software- und Hardware- Aspekte, die für das Homeoffice unserer Ansicht nach zu berücksichtigen sind. In dieser Betrachtung gibt es keinerlei arbeitsrechtliche oder sonstige Tipps, Bewertungen, Einordnungen für Homeoffice Arbeitsplätze.

Grundausstattung

Ein Homeoffice sollte eine gewisse Grundausstattung umfassen. Ideal ist natürlich ein helles Arbeitszimmer mit ergonomischer Ausstattung an Möbeln sowie der notwendigen technischen Hardware wie PC / Laptop, Monitor, falls nötig Voice over IP (VOIP) sowie möglichst eine stabile und schnelle Internetanbindung. Richten Sie eine sogenannte Virtual Private Network (VPN)-Verbindung ein, dann arbeitet der Laptop von zuhause aus, als wäre er ein ganz “normaler” Teil des Unternehmensnetzwerks.

Ausstattung mit Software

Die Ausstattung mit Software für ein Homeoffice richtet sich selbstverständlich nach den jeweiligen betrieblichen Gegebenheiten sowie nach der Arbeitstätigkeit des Mitarbeiters. Es gibt also nicht DIE EINE Softwareausstattung, mit der ein Homeoffice-Laptop oder -PC perfekt ausgestattet ist.

Sicherheitstipps

  • Achten Sie auf eine Trennung von dienstlich genutzten Geräten und privat genutzten Geräten!
  • Schulen Sie Mitarbeiter nicht nur im Umgang mit der Software, sondern sensibilisieren Sie sie auch bezüglich der Sicherheit im Umgang mit E-Mails usw.
  • Weisen Sie Ihre Mitarbeiter auch darauf hin nicht etwa offene Hotspots wie in Restaurants, Cafés und Hotels zu nutzen.
  • Zum verantwortungsvollen Umgang mit Firmen-Laptops gehört auch, diese sicher zu verwahren.

Chat-Software

Eine Chat-Software (textbasiert oder auch Video-Chat, wie z.B. Skype oder ähnliche Programme) oder ein webbasierter Instant-Messaging-Dienst (z.B. Mattermost, Slack usw.) sorgen für den Austausch von Fragen, das schnelle Versenden von Skizzen, Screenshots etc. und können ein guter Ersatz für den direkten Kontakt bieten.

Achten Sie hier vor allem darauf, dass Sie sichere Anwendungen nutzen und nicht Whatsapp oder Facebook etc. einsetzen, nur weil “alle” es privat einsetzen. Diese Anwendungen sind geradezu prädestiniert für den Datendiebstahl und es geht immerhin um Ihre Firmendaten.

Projekt- und Zeitmanagement Software, Konferenz-Tools

Große Player im Softwaregeschäft wie Microsoft und Google stellen derzeit Funktionen ihrer Business-Programme, die normalerweise kostenpflichtig sind, für eine gewisse Zeit kostenfrei bereit. Das ist einerseits sicherlich verlockend, andererseits sollten Sie sich die Zeit nehmen und in Ruhe prüfen, welche Software für die Projektarbeit, die Zusammenarbeit im Team oder auch als Software für Konferenzen etc. in Frage kommt.

Den vollständigen Artikel können Sie hier lesen.

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