Zwischen Innovation und Regulierung

Sebastian Weise, Referent für Globale Innovationspolitik der Konrad-Adenauer-Stiftung, analysiert eine mögliche Kooperation zwischen den USA und Europa im Bereich der Digitalisierung. Er arbeitet heraus, welche Konflikte zwischen den beiden Parteien zurzeit vorliegen und welche Vorteile eine Kooperation mit sich bringen würde. Zuletzt spricht er eine Empfehlung für das weitere Vorgehen aus.

Die Globalisierung geht nicht an die Digitalisierung vorbei.
Die USA und Europa sind in der Wirtschaft eng miteinander verknüpft. Um die wirtschaftliche Aufrechterhaltung zwischen den beiden Komponenten zu sichern, ist eine gemeinsame Kooperation in der Digitalisierung notwendig.

Sowohl Europa, als auch die USA wollen solche Projekte gemeinsam gestalten und schnell voran bringen. Aber dennoch stoppen die unterschiedliche Kultur und die Rechtsstaatlichkeit das zügige Umsetzen.
Besonders der Umgang mit privaten Daten haben die Europäer ein anderes Verständnis als den US-Amerikanern. Während die US-Amerikaner sehr offen mit Ihren privaten Nutzerdaten umgehen, achten die europäischen Staaten eher auf das Recht auf Privatsphäre. Zudem wollen die USA ihre erfolgreichen digitalen Konzerne vor den europäischen Rechtsregelungen schützen.
Dennoch sind bereits einige US-amerikanische Unternehmen in Deutschland aktiv, die die DSGVO umsetzen und auch einhalten. Das zeigt, dass die Konzerne gewillt sind die europäischen Normen einzuhalten.

Alles im allen ist eine Kooperation zwischen Europa und die USA sinnvoll, weil sie das gemeinsame Ziel einer starken Wirtschaft verfolgen. Des Weiteren könnte Europa dadurch einen größeren Einfluss auf die Regularien der USA gewinnen.

Die ganze Analyse können sie hier nachlesen.

(Quelle: Konrad-Adenauer-Stiftung, 15.01.2019)

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