Ungarn überzeugt mit überdurchschnittlich hoher Breitbandkonnektivität

Ungarn schneidet bei dem EU-Digitalindex 2022 überdurchschnittlich gut im Bereich der Konnektivität ab. Ausbaufähig ist laut dem Index in Ungarn hingegen das Humankapital in Bezug auf IKT-Kenntnisse.

  • Bild von Tung Nguyen auf Pixabay.

Dem Index für digitale Wirtschaft und Gesellschaft (DESI) der EU-Kommission zufolge, hatte mehr als ein Fünftel der ungarischen Bevölkerung im Jahr 2021 einen Internetvertrag, der eine Geschwindigkeit von mindestens einem Gbit garantiert. Damit ist diese Zahl um fast 15 Prozentpunkte höher als der EU-Durchschnitt. Generell erzielt Ungarn überdurchschnittliche Werte in den vertraglich zugesicherten Geschwindigkeiten für abgeschlossene Festnetz- und Mobilfunkverträge. Diese sehr guten Werte in den vertraglich zugesicherten Geschwindigkeiten ergeben, zusammen mit guten Resultaten in Bezug auf schnelle Breitbandverfügbarkeit, für Ungarn den 13. Platz in der Kategorie Konnektivität.

Trotz den schnellen verfügbaren Verbindungen nutzen allerdings nur wenig Unternehmen digitale Anwendungen so das Ergebnis des DESI 2022. Dazu passend, zeigt der Index, dass in Ungarn weniger Studierende ihren Abschluss im IKT-Bereich machen und auch weniger IKT-Fachkräfte in Ungarn beschäftigt sind als durchschnittlich in der EU üblich. Deshalb erreicht Ungarn mit einem Ergebnis von 38,4 (EU-Durchschnitt 45,7) den 23. Platz im Ländervergleich im Hinblick auf das IKT-Humankapital. Insgesamt erreicht Ungarn 43,8 Punkte (EU-Durchschnitt 52,3) und damit den 22. Platz im Ranking.

Der DESI ist ein Index mit dem die EU-Kommission jährlich den Fortschritt der digitalen Transformation in den Mitgliedsländern feststellt.

Hier geht es zu der gesamten Auswertung des DELI 2022.

Länderbericht Ungarn (Englisch, PDF)

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