Sep 22

Industrial Digitalization Day – powered by Fraunhofer Institutes

Organisiert von DUIHK, Netzwerk Digital und EPIC Innolabs und unterstützt von den Fraunhofer-Instituten fand am 22. September im Deutsch-Ungarischen Wirtschaftshaus eine Konferenz mit dem Titel "Digitalisierung in der Industrie" statt.

Die Vorträge wurden von Experten aus den Fraunhofer-Instituten in Wien, Berlin, Stuttgart und Aachen gehalten.

Im Namen der DUIHK und des Netzwerks Digital begrüßte Dirk Wölfer, Leiter der Kommunikationsabteilung, die Referenten und das Publikum. Er betonte, dass die beteiligten Institutionen seit 2003 sehr erfolgreich und in den verschiedensten Bereichen zusammenarbeiten und dass diese Konferenz eines der Ergebnisse dieser Zusammenarbeit ist. Für Netzwerk Digital ist es sehr wichtig, forschenden Unternehmen eine Plattform zu bieten, um sich zu präsentieren und sie mit Wirtschaftsakteuren als potenziellen Nutzern in Verbindung zu bringen. Darüber hinaus kann sie den wirtschaftspolitischen Rahmen für die Digitalisierung und den notwendigen Ausbildungshintergrund aufzeigen.

László Monostori, Direktor des SZTAKI, hält die Arbeit und die Erfolge, die sie gemeinsam mit dem Fraunhofer IPA in den letzten zwei Jahrzehnten Jahr für Jahr vorweisen konnten, für außergewöhnlich. Sie fühlen sich besonders geehrt, dass das deutsche Unternehmen die ungarischen Forscher bei gemeinsamen Vorschlägen und Projekten als gleichberechtigte Partner behandelt, was durch die Tatsache deutlich wird, dass sich die deutschen und ungarischen Partner 60-40 % der 23 Millionen Euro teilen.

Mitte November feiern die Fraunhofer-Gesellschaft und SZTAKI ihr 20-jähriges Bestehen mit einer zweitägigen Veranstaltung in Anwesenheit von Dr. László Palkovics, Minister für Technologie und Industrie.

Bei den Vorträgen der österreichischen und deutschen Experten wurde deutlich, dass die größte Herausforderung in der Industrie darin besteht, Digitalisierung und Nachhaltigkeit zu verbinden. Heute werden diese beiden Ziele immer noch als zwei getrennte betrachtet, aber ohne ihre Integration ist die Zukunft nicht denkbar. Die Digitalisierung muss nachhaltig sein.

Den Besuchern wurden die Organisation von Fraunhofer Austria und die Themenschwerpunkte der einzelnen Geschäftsstellen vorgestellt. Sie erhielten einen Einblick in ihre Dienstleistungen, die Lösungen für Probleme im industriellen Umfeld sowohl für Großunternehmen als auch für den KMU-Sektor bieten.

Sie verfügen auch über Entwicklungsbereiche, die langfristige Lösungen speziell für kleinere Unternehmen bieten, wie z. B. ihre Produktionsplanungs- und Managementsysteme. Dabei handelt es sich um Open-Source-Lösungen mit einem Leistungsspektrum, das von einfachen Lösungen bis zur dynamischen Produktionsoptimierung reicht. Sie führen zu optimierten Prozessen, dynamischen Parametern und damit zu einer effizienteren Planung, Organisation und Verwaltung.

Eine sehr interessante Frage ist, wie man eine wartungsfreie Fabrik in einer großen Unternehmensumgebung schaffen kann. Was muss sich im heutigen Verständnis und in der Praxis alles ändern, um dies auf wirtschaftliche Weise zu erreichen, die sowohl Arbeit als auch Datenmanagement umfasst? Auch auf diese Fragen kann das Unternehmen mit seinen Dienstleistungen entsprechende Antworten geben.

Das Fraunhofer Competence Center Knowledge Management (CCKM) bietet sowohl kleinen und mittleren Unternehmen als auch Großunternehmen eine Lösung zur Bewertung und Analyse des intellektuellen Kapitals im Unternehmen und der notwendigen Veränderungen zur Erreichung der Geschäftsziele und des Erfolgs.

Die vortragende Institutionen:

Programm:

ab 08:30: Registrierung

09:00: Begrüßung, Dirk Wölfer, DUIHK

09:05: Einführungsvortrag - Botond Kádár, EPIC InnoLabs Kft.

09:15: Präsentationen der Fraunhofer Gesellschaften

11:00: Kaffeepause

11:15: Fortsetzung der Präsentationen

12:45: Fragen und Antworten

13:00: Fingerfood & Gelegenheit zum Networking

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